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Schwitzen nach Haartransplantation

Eine Haartransplantation soll den bestmöglichen Erfolg bringen. Damit nach zwölf Monaten wieder eine natürlich schöne und volle Haarpracht vorhanden ist, muss den Anweisungen des Arztes genau Folge geleistet werden. Durch Schwitzen nach Haartransplantation kann der Erfolg des Eingriffs gefährdet werden.

 

Warum ist es wichtig nach der Haartransplantation nicht auf dem Kopf zu schwitzen?

Sport nach der Haartransplantation ist ein großer Risikofaktor. Die noch nicht fest verwurzelten Haarfollikel können durch Stöße herausgerissen werden. Körperliche Anstrengung verursacht eine starke Schweißbildung auf der Kopfhaut. Die Wundkrusten, die die transplantierten Haare schützen weichen durch den Schweiß auf. Bakterien können eindringen und eine Infektion der Haut verursachen. Durch die Entzündung sterben die Haarfollikel ab. Die neu eingesetzten Haare fallen aus.

Wird die Kopfhaut direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt, kommt es ebenfalls zu einer starken Schweißbildung. Die Haarwurzeln werden durch die UV-Strahlung der Sonne geschädigt und sterben ab. Es können keine neuen Haare mehr gebildet werden.

Ohne Schweißbildung findet eine schnelle Heilung statt. Die durch die Krusten bedeckten Wunden heilen langsam innerhalb von zehn Tagen ab. Nach dieser Zeit lösen sich die Krusten von selber ab. Die Ablösung des Wundschorfs kann gegen Ende der Heilung durch lauwarme Bäder gefördert werden. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die transplantierten Haarwurzeln schon fest in ihrer neuen Umgebung verankert und werden mit Nährstoffen und Sauerstoffen versorgt.

 

Was kann man tun, um das Schwitzen auf der Kopfhaut zu vermeiden?

Um nicht auf der Kopfhaut zu schwitzen, sollten Sie erst fünf Wochen nach der Haartransplantation Sport treiben. Zu schnelle und anstrengende Tätigkeiten sollten die erste Woche nach der Haartransplantation vermieden werden.

Um ein Schwitzen nach Haartransplantation zu vermeiden, wird die Kopfhaut nach Abnahme des Verbandes mit einem feuchten Tuch vorsichtig gekühlt. Ein Feuchtigkeitsspray fördert die Elastizität der Wundkrusten.

Als Schutz vor der Sonne können Sie einen weiten Fischerhut tragen. Mützen oder Kapuzen dürfen in den ersten Wochen nicht getragen werden. Sie sitzen zu fest auf der Kopfhaut. Die neu eingesetzten Haarfollikel sterben durch den Druck ab. Außerdem besteht die Gefahr, dass Sie die Haarwurzeln beim Absetzen der Mütze aus ihrer Verankerung reißen.

Sportliche Übungen müssen in den ersten Tagen vermieden werden, damit es zu keiner Schweißbildung auf der Kopfhaut kommt. Sie sollten sich ausruhen oder langsam spazieren gehen. Erst ab der zweiten Woche können Sie wieder einfache sportliche Übungen ausführen.

Damit sich auf der Kopfhaut kein Schweiß bildet, sollten Sie in den ersten vier Wochen Saunagänge vermeiden. Erst wenn die Heilung der Kopfhaut vollständig abgeschlossen ist, dürfen Sie wieder eine Sauna besuchen.

 

Wann darf man nach der Haartransplantation wieder anfangen zu schwitzen?

Damit die Kopfhaut schnell heilt, können Sie den Prozess aktiv unterstützen. Trinken Sie einige Wochen vor und nach der Haartransplantation keinen Alkohol und konsumieren Sie kein Nikotin. Waschen Sie die Haare vorsichtig und tupfen Sie diese mit einem weichen Tuch ab.

Wenn die Heilung optimal verläuft, können Sie zwei Wochen nach dem Eingriff mit leichten Sportarten, wie langsames Laufen, Nordic Walking oder Gehen beginnen. Steigern Sie das Training nur langsam, damit Sie nicht schwitzen. Falls sich doch Schweiß bildet, sollte dieser vorsichtig abgetupft werden. Nach vier Wochen ist bereits ein Kraftsporttraining und Schwimmen möglich. Nach sechs Wochen können Sie wieder Rad fahren. Mit Ballsportarten sollten Sie bis zu drei Monate warten.

 

Haartransplantation in der Türkei bei Dr. Emrah Cinik

Nach der Haartransplantation erhalten Sie von dem behandelnden Arzt genaue Anweisungen bezüglich der Pflege der Kopfhaut. In dem All-Inclusive-Paket sind alle Medikamente und Pflegemittel, die Sie für die nächsten Monate benötigen, enthalten. Dr. Emrah Cinik steht seinen Patienten in den folgenden zwölf Monaten jederzeit für Fragen zur Verfügung. Nach einem Jahr besitzen Sie wieder fülliges Haar, das nicht mehr von Haarausfall bedroht ist.

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