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Krusten nach Haartransplantation

Dass sich nach der Haartransplantation Krusten bilden, ist absolut normal. Aus den Mikro-Wunden, die im Bereich der Spender- und Empfängerzone entstehen, tritt Blut und Gewebewasser aus. Das Blut gerinnt durch Verklebung der Blutplättchen. Die Wunden werden durch die entstandenen Krusten geschützt. Damit die Heilung ohne Verzögerung und Komplikationen stattfinden kann, müssen die Krusten in den ersten Tagen geschützt werden.

 

Wann bilden sich nach der Haartransplantation Krusten?

Während der Haartransplantation quellen aus den Stichkanälen kleine Bluttröpfchen heraus. Diese verbinden sich zu einer großen Blutkruste, die den Wundbereich abdeckt. In den ersten Tagen tritt immer wieder Gewebewasser aus dem Wundbereich aus. Dieses lagert sich an den Blutkrusten an und trocknet innerhalb von vier Tagen ein. Die transplantierten Haare sind in den ersten 48 Stunden noch nicht gut in ihrer neuen Umgebung verwurzelt. Die Krusten halten die Haarwurzeln in der Verankerung in der Kopfhaut fest und schützen die Follikel vor mechanischen Reizen.

 

Wie müssen die Krusten behandelt werden?

Sofort nachdem sich die Krusten bilden, beginnt die Oberfläche des Schorfs abzutrocknen. Dadurch verhärten sich die Krusten. Sie sind weniger elastisch, weisen Risse auf und können bei einer falschen Behandlung leicht von der Kopfhaut abgerissen werden.

Damit die Krusten elastisch bleiben, werden sie am ersten Tag durch ein glattes Tuch, das als Verband um den Wundbereich gelegt wird, geschützt. Am zweiten Tag wird die Kopfhaut vorsichtig in der Klinik gewaschen. Dabei darf ausschließlich lauwarmes Wasser verwendet werden. Zusätzlich wird die Kopfhaut mehrmals täglich mit einem Feuchtigkeitsspray gepflegt.

Während des Schlafes liegt der Kopf auf einem Nackenkissen, damit kein Druck auf den Wundbereich und die Krusten ausgeübt wird. Das Kissen wird mit Einmal-Tüchern bedeckt, damit das aus der Kopfhaut austretende Sekret aufgesaugt wird.

Erst ab dem dritten Tag darf die Kopfhaut mit einem milden Shampoo gewaschen und mit einer pflegenden Lotion, die 20 Minuten einwirken muss, behandelt werden. Bei der Kopfwäsche wird die Durchblutung der Kopfhaut durch eine leichte Massage angeregt.

Die Kopfhaut darf nur mit einem weichen Baumwolltuch vorsichtig abgetupft werden, damit es zu keiner Beschädigung der Krusten kommt.

Nach der Haartransplantation sind körperliche Anstrengungen unbedingt zu vermeiden. Bei sportlichen Übungen und anstrengenden Tätigkeiten bildet sich Schweiß, der die Wundkrusten aufweicht. Die Schutzfunktion der Krusten ist nur noch in geringem Umfang gegeben. Bakterien dringen in die Stichkanäle ein und verursachen Entzündungen. Im schlimmsten Fall kann sich unter den Blutkrusten eine großflächige Eiterung bilden, die sich über die gesamte Kopfhaut ausbreitet. Damit kein die Krusten schädigender Schweiß gebildet wird, müssen auch Besuche von einer Sauna oder einem Solarium für mehrere Wochen vermieden werden.

 

Wann verschwinden die Haartransplantation Krusten?

Nach dem Abtrocknen der Blutkrusten beginnen diese, sich ab dem vierten Tag von der Kopfhaut zu lösen. Unter der Kruste hat sich bereits eine dünne, neue Hautschicht gebildet. Bereits am sechsten Tag ist der größte Teil der Kruste abgelöst.

Während des Ablösungsvorganges darf nicht an den abstehenden Krustenresten gezogen werden. Auch ein Reiben an der Kopfhaut ist unbedingt zu vermeiden. Werden Teile der Krusten abgerissen, entstehen neue Blutungen. Die Wundheilung ist verzögert. Die Infektionsgefahr steigt.

Zehn Tage nach dem Eingriff sind die Krusten vollständig abgefallen. Nach weiteren vier Tagen sind auch keine Reste mehr zu sehen.

 

Dr. Emrah Cinik: Ein renommierter Haarchirurg im Einsatz für seine Patienten

In seinem Hair Transplant Hospital in Istanbul setzt sich Dr. Emrah Cinik mit dem neuesten Wissen und innovativsten Methoden für seine Patienten ein. Da die Patienten auch eine qualitativ hochwertige Nachbetreuung über zwölf Monate erhalten, liegt die Anwuchsrate der transplantierten Grafts weit über 80 Prozent. Dr. Emrah Cinik berät nach der Eigenhaarverpflanzung alle Patienten persönlich. Dadurch kann jeder Patient das bestmögliche Ergebnis erzielen und sich wieder über eine füllige Haarpracht freuen.

 

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